SHIATSU UND SANJO – Energien auf
SANFTE ART BEWEGEN

Gerne beschreibe ich Shiatsu als die kleine, uralte und gleichzeitig sehr junge japanische Schwester der Akupunktur. Hier wird nicht mit Nadeln gearbeitet, sondern mit sanftem Druck. Mit Daumen, Handballen, Ellbogen oder Knie werden Meridiane (Energieleitbahnen des Körpers) angeregt oder beruhigt bzw. Energieblockaden beseitigt. Es ist eine meditative Arbeit des Hineinspürens, es ist ein Dialog ohne Worte.
Uralt ist diese „Schwester“, weil diese Form der Arbeit schon eine jahrtausendealte Tradition unter dem Namen Anma hat. Jung ist diese „Schwester“, weil diese Tradition nahezu in die Bedeutungslosigkeit versunken war und erst im letzten Jahrhundert von zwei Japanern (Wataru Ohashi und Shizuto Masunaga) neu belebt und in die USA und nach Europa gebracht wurde.
Shiatsu Massagen wirken dabei nicht nur auf den Körper, sondern fördern auch das seelische Gleichgewicht. Sie unterstützen die Regeneration, lösen Blockaden und bringen Energie in Fluss – eine sanfte Methode, um das Wohlbefinden nachhaltig zu stärken.

Sanjo wurde in den 1990er Jahren von Holger Michael David, Heilpraktiker, Shiatsu-Praktiker und Qi-Gong-Lehrer, aus der Arbeitserfahrung heraus entwickelt und richtet sein Augenmerk auf das Entspannen von muskulärem Hartspann. Indem an Gelenken die Muskulatur durch sanften Druck zusammengeführt bzw. verkürzt wird, entsteht eine Entlastung aller am Gelenk beteiligten Muskeln. Dies geschieht über Meldung der Muskeln an das Kleinhirn (u.a. zuständig für Stabilität) und Rückmeldung des Kleinhirns an die Muskulatur nach dem Motto „Die Arbeit von euch Muskeln wird gerade von außen gemacht. Ihr könnt lockerlassen!“.

Seitdem ich Sanjo erlernt habe, verschmelzen Shiatsu und Sanjo in meinen Behandlungen zu einer gemeinsamen Form. Es gibt keine Shiatsu-Behandlung ohne Griffe und Techniken des Sanjo (mal mehr, mal weniger). Und umgekehrt gibt es auch keine Sanjo-Behandlung, die ganz ohne meine „Shiatsu-Hände“ auskäme.

Bei welchen Beschwerden ist eine Shiatsu-Behandlung sinnvoll?

Shiatsu hat die Ausrichtung, Energieblockaden zu lösen und Energien wieder in Fluss zu bringen. Das bezieht sich ganzheitlich auf alle Ebenen von Körper, Geist und Seele. So gesehen kann Shiatsu auf viele Zustände eine positive Wirkung haben. Am direktesten kommuniziert Shiatsu mit dem vegetativen Nervensystem, also Sympathikus (Aktivität, Angriff, Flucht oder Erstarrung) und Parasympathikus (Ruhe, Entspannung und Verdauung).

Für was ist Shiatsu gut? – Es unterstützt den Körper bei der Regeneration und stärkt die Selbstheilungskräfte auf natürliche Weise. Daraus ergeben sich einige Highlights für die Anwendung von Shiatsu:

Wer Shiatsu in der Nähe sucht, findet in unserer Praxis einen geschützten Raum, um Körper und Geist in Einklang zu bringen.

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Wie läuft eine Shiatsu-Massage ab?

Durch achtsame Berührung wird der Energiefluss aktiviert, Verspannungen lösen sich und das Nervensystem kommt zur Ruhe.

Für eine Shiatsu-Massage nehme ich mir eine Stunde Zeit. Sie liegen bekleidet auf einer Matte am Boden oder auf einer Behandlungsliege und dürfen sich entspannen und nichts tun außer in sich hineinzuhören oder auch einzuschlafen. Ich wähle zu Beginn mit einer Tastdiagnose im Bauchraum zwei Meridiane aus, die in diesem Moment durch ihre Aktivität oder Stille den besten Zugang zum Energiesystem bieten. Diese beiden Meridiane werden dann entlang des ganzen Körpers mit sanftem Druck berührt mit dem Ziel, alle 12 Meridiane zu harmonisieren. Sanfte Dehnungen und Rotationen runden die Behandlung ab.

Meine Qualifikation

Im Jahr 2003 habe ich meine Ausbildung im Europäischen Shiatsu-Institut (ESI) begonnen und 2010 mit meinem Diplom abgeschlossen. Seit 2007 arbeite ich als Shiatsu-Praktikerin in eigener Praxis, seit 2010 als Graduierte Shiatsu-Praktikerin. Das Europäische Shiatsu-Institut wurde von Menschen gegründet, die ihre Ausbildung direkt von den japanischen Lehrern Ohashi und Masunaga erhalten haben. Und das ESI ist Gründungsmitglied des 1992 gegründeten deutschen Dachverbandes „Gesellschaft für Shiatsu in Deutschland e.V.“ (GSD). Die GSD regelt die Ausbildungsstandards und vertritt Shiatsu nach außen.

Im Jahr 2003 habe ich meine Ausbildung im Europäischen Shiatsu-Institut (ESI) begonnen und 2010 mit meinem Diplom abgeschlossen. Seit 2007 arbeite ich als Shiatsu-Praktikerin in eigener Praxis, seit 2010 als Graduierte Shiatsu-Praktikerin. Das Europäische Shiatsu-Institut wurde von Menschen gegründet, die ihre Ausbildung direkt von den japanischen Lehrern Ohashi und Masunaga erhalten haben. Und das ESI ist Gründungsmitglied des 1992 gegründeten deutschen Dachverbandes „Gesellschaft für Shiatsu in Deutschland e.V.“ (GSD). Die GSD regelt die Ausbildungsstandards und vertritt Shiatsu nach außen.

www.shiatsu.de  |  www.shiatsu-gsd.de

Bei welchen Beschwerden ist eine Sanjo-Behandlung sinnvoll?

Sanjo hat mit seinem Augenmerk auf den muskulären Hartspann den Behandlungsschwerpunkt klar im Bereich des Bewegungsapparates:

Wie kann ich mir eine Sanjo-Behandlung vorstellen?

Je nach Thematik und Therapie-Fortschritt benötigen wir 30–60 Minuten für eine Behandlung. Dabei liegen Sie bekleidet entspannt auf einer Behandlungsliege, während ich mit sanftem Druck an den Gelenken und der Muskulatur arbeite. In den meisten Fällen wird es nötig sein, mehrfach im Abstand von 7–14 Tagen zu behandeln, bis im Kleinhirn ein neues „Programm“ für den entspannteren Muskeltonus geschrieben ist.

Meine Qualifikation

Im Jahr 2014 habe ich mit meiner Sanjo-Ausbildung bei H. M. David, Heilpraktiker, Shiatsu-Praktiker und TaiChi-Lehrer, begonnen und 2016 die Graduierung erhalten. In den Folgejahren besuchte ich alle angebotenen Vertiefungskurse mit großer Freude.

www.sanjo-forum.de