Verbreitung von Allergien
Allergien sind ein Gesundheitsthema von dem viele Menschen betroffen sind. Gemäß einer Studie des Robert-Koch-Instituts aus dem Jahr 2020 leidet ca. jeder 3 unter einer Allergie. 12,2 Millionen Menschen in Deutschland würden sich selbst als Allergiker bezeichnen. Dazu gehören Allergien auf Pollen, die den bekannten Heuschnupfen verursachen aber auch Allergien auf Haustaubmilben, Tierhaare oder auch ganz andere Stoffe. Die Reaktionen reichen von Niesen, Juckreiz, tränenden Augen über Verdauungsproblemen bis hin zu Neurodermitis und allergisches Asthma.
Was geschieht im Körper, wenn eine allergische Reaktion erfolgt.
Ganz einfach und kurz erklärt: Das Immunsystem reagiert auf einen Stoff, der eigentlich harmlos für ihn ist, also z.B. bestimmte Tierhaare, Pollen oder manche Lebensmittel. Das Immunsystem erkennt diese harmlosen Stoffe als Gefahr und löst eine Abwehrreaktion aus. Die Nase läuft, die Augen tränen, die Schleimhaut schwillt an. Die Gründe für Allergien sind vielfältig und individuell unterschiedlich. Neben der Veranlagung stehen Umweltbelastungen oben auf der Liste der Gründe für das Auftreten von Allergien. Ein weiterer wichtiger Faktor scheint Stress und emotionale Anspannung zu sein. Steht man unter Stress oder löst (womöglich) die Erkrankung emotionalen Anspannung aus, können allergische Reaktionen begünstigt werden oder die allergischen Reaktionen treten stärker und häufiger auf. Stress und emotionale Anspannung kann die allergische Reaktion verschlimmern.
Allergien und Stress
Steht man unter Stress, beeinflusst dieser Stress nicht nur unser Wohlbefinden, sondern auch unser Immunsystem. Das Nervensystem wird aktiviert und Stresshormone werden ausgeschüttet. Das hat Auswirkungen auf die Funktion unseres Immunsystems. Das Immunsystem reagiert empfindlicher uns schneller auf eintretende Stoffe (Pollen, Tierhaare u.ä. – nennt man Allergene) und setzt Botenstoffe leichter frei. Die anfänglich verzögerte Entzündungsreaktion wird nun verstärkt. Die Anspannung steigt und kann nun zu einer Steigerung der allergischen Reaktion führen. Das Immunsystem wird quasi in Daueralarmbereitschaft gebracht.
Hypnose – Stress reduzieren, Immunsystem beruhigen
Wie kann man sich nun vorstellen, dass Hypnose bei Allergien helfen kann. Jede Erkrankung hat sowohl körperliche als auch emotionale Aspekte, die eine Rolle spielen. So ist es in der Regel auch bei chronischen Erkrankungen zu denen die Allergien zählen.
Genau hier kann die Hypnose ansetzten und unterstützen. Mit Hilfe der Hypnose kann sich der Körper besser entspannen und der Stresspegel kann vermindert werden. Hypnose wird häufig missverstanden. In der therapeutischen Hypnose geht es nicht um Kontrollverlust, sondern um einen Zustand tiefer Entspannung und innerer Fokussierung. Der Geist wird ruhig, die Aufmerksamkeit richtet sich nach innen – ähnlich wie kurz vor dem Einschlafen. In diesem Zustand können unbewusste Muster leichter angesprochen werden und es wird Ruhe ins System gebracht. Lesen Sie dazu auch den folgenden Artikel. Genauso wie Stress die Intensität und Häufigkeit von allergischen Reaktionen verstärken kann, kann das Senken des Stresspegels mit Hilfe der Hypnose die Reaktionen dämpfen. Unter Umständen könnte man sogar an den Ursachen für allergischen Reaktionen arbeiten und eine Verbesserung der Allergien herbeiführen.
- Hypnose hilft dabei Stress abzubauen.
- Sie kann für emotionale Entlastung sorgen.
- Mit Hilfe der Hypnose wird innere Ruhe und Gelassenheit gefördert und
- Man kann die Wahrnehmung von Symptomen verändern.
In jedem Fall unterstützt Hypnose die mentaler Ausgeglichenheit und wirkt damit auf Ihr Wohlbefinden .
Mit meiner Ausbildung zur Hypnosetherapeutin am Deutschen Institut für Klinische Hypnose kann ich Sie bei der Behandlung Ihrer Allergien und anderer Erkrankungen unterstützen.
Einfach Kontakt aufnehmen oder direkt bei Daniela Aiudi anrufen 0208 43 91 759 oder gleich einen telefonischen Beratungstermin vereinbaren.
Darmgesundheit – die Basis des Immunsystems stärken
Der Darm ist weit mehr als ein Verdauungsorgan. Rund 70 % aller Immunzellen befinden sich im Darm. Dort leben viele Milliarden Mikroorganismen und bilden unser Mikrobiom. Das Mikrobiom ist quasi unsere Schutzmauer im Darm. Sie entscheiden, was gute Nährstoffe sind und wo sich ein gefährlicher Eindringling befinden könnte. Dort sind sie in ständigem Kontakt mit den Überresten unseres Essens. Ist alles im Gleichgewicht, reagiert der Körper gelassen und alle relevanten Nährstoffe, Spurenelemente, Vitamine und so weiter können zur Verfügung gestellt werden. Verändert sich die Darmflora aber, durch Stress, schlechte Ernährung oder sonstige äußere Einflüsse, ist das Mikrobiom nicht mehr in der Lage Gutes von Schlechtem zu unterscheiden und so reagiert das Immunsystem plötzlich auf vermeintlich harmlose Dinge wie Pollen, Tierhaare oder ein sonstiges Allergen mit einer Immunreaktion. Die Nase läuft, die Augen tränen, die Haut reagiert. Man fühlt sich erschöpft und abgeschlagen.
Mit Hilfe einer Darmtherapie soll das Mikrobiom wieder ins Gleichgewicht gebracht werden, um die Immunreaktion auf ein gelassenes Niveau zu bringen und den Körper dabei zu unterstützen, nicht mit einer allergischen Reaktion auf harmlose Eindringlinge zu reagieren.
Eine Darmtherapie zielt darauf ab, den Darm wieder in Balance zu bringen. Dazu gehören unter anderem:
- Laboruntersuchung des Darmes
- Unterstützung der Darmschleimhaut
- Gezielter Einsatz von Pro- und Präbiotika
- Reduktion entzündungsfördernder Faktoren
Der Fokus liegt hierbei nicht auf schnellen Effekten, sondern auf eine nachhaltige Stabilisierung des Immunsystems.
Haben Sie Fragen dazu? Interessiert es Sie mehr zu erfahren! Einfach Kontakt aufnehmen oder direkt bei Daniela Aiudi anrufen 0208 43 91 759 oder gleich einen telefonischen Beratungstermin vereinbaren.
Durch meine Ausbildung bei DarmExperts kann ich Sie dabei unterstützen für Ihre Darmgesundheit zu sorgen.
Akupunktur – das Immunsystem sanft regulieren
Die Akupunktur stammt aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und wird seit Jahrtausenden angewendet. Nach diesem Verständnis durchzieht den Körper ein Netzwerk von Energiebahnen, den sogenannten Meridianen. Fließt die Energie (Qi) harmonisch, fühlen wir uns gesund und ausgeglichen. Blockaden oder Ungleichgewichte können Beschwerden begünstigen.
Bei Allergien spricht man in der TCM von äußeren Einflüssen (pathogenen Faktoren) die in den Körper eindringen und dabei allerhand Unruhe verursachen. In diesem Sinne dringen beispielsweise die Pollen über die Lunge in unseren Körper ein und treffen dort gemäß der Definition aus der TCM auf ein schwaches Abwehrsystem. Das Ergebnis ist eine allergische Reaktion.
Durch das Setzen feiner Nadeln, durch Wärmeanwendung oder durch Druck auf bestimmte Akupunkturpunkte sollen bestimmte Organe, die am Abwehrsystem beteiligt sind, gestärkt werden.
Bei Allergien wird Akupunktur häufig eingesetzt, um:
- Äußere Einflüsse zu vertreiben
- das Immunsystem zu regulieren
- Entzündungsreaktionen zu dämpfen
- Schleimhäute zu beruhigen
Besonders bewährt hat sich Akupunktur bei Heuschnupfen, allergischem Asthma und Hautreaktionen.
Ein wichtiger Tipp: Die besten Ergebnisse zeigen sich oft, wenn die Behandlung vor Beginn der Allergiesaison startet – quasi als Vorbereitung für den Körper.
Kleiner Fun Fact zum Thema Darmtherapie:
Die TCM kennt schon seit Jahrtausenden den Zusammenhang zwischen Lunge und Dickdarm: „Die Lunge ist der Partner des Dickdarms.“ Wenn beispielsweise die Energie im Darm stagniert, leidet direkt die Lunge darunter.
Gerne kann ich Sie mit meinem Wissen zur Akupunktur und TCM bei der Behandlung Ihrer Allergien unterstützen.
Haben Sie Fragen dazu? Interessiert es Sie mehr zu erfahren! Einfach Kontakt aufnehmen oder direkt bei Daniela Aiudi anrufen 0208 43 91 759 oder gleich einen telefonischen Beratungstermin vereinbaren.
Wichtig zum Schluss…
All diese Therapiemöglichkeiten ersetzen keine notwendige ärztliche Therapie. Sie können Sie dabei unterstützen, selbstwirksam mitzuarbeiten, Ihre Symptome zu vermindern und somit Ihr Wohlbefinden zu beeinflussen.
Häufig ist es nicht eine Maßnahme alleine, die Sie bei der Behandlung Ihrer Allergie unterstützt. Daher nehme ich mir Zeit, Sie zu Beginn Ihrer Behandlung eingehend zu untersuchen und mir ein Bild von Ihrer bisherigen Krankheitsgeschichte zu machen. So dass eine gute Kombination der Therapiemöglichkeiten Sie dabei unterstützten kann, Ihr Wohlbefinden zu verbessern!